Glocken

Die St. Lorenzkirche in Nürnberg verfügt über ein bedeutendes Geläute von sechzehn Glocken.

Damit ist das Geläut in der Lorenzkirche eines der umfangreichsten in Deutschland. Hier können Sie sich das Vollgeläut anhören.

Geschichte

Die ersten Glocken, die in der Lorenzkirche erklangen, waren die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegossene Feyerglocke im Nordturm sowie die Garausglocke und die 1409 gegossene Laurentia im Südturm. Alle drei Glocken sind bis heute Teil des Lorenzer Geläuts.

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Aufnahme 2008

Da bisher nur einige Aufnahmen des Plenums sowie eine historische Aufnahme von 1942 existierten, reifte der Plan, im Laurentiusjahr 2008 (der Hl. Laurentius starb 258 n. Chr.) eine CD für das bevorstehende Jubiläum der Laurentia-Glocke (1409 – 2009) zu produzieren.

Das öffentliche Glockenkonzert, bei dem die einzelnen Glocken sowie die verschiedenen Teilmotive nach der Läuteordnung von St. Lorenz und natürlich das Plenum aufgenommen wurden, fand am Palmsonntag, den 16. März 2008 ab 15 Uhr unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt.

Konzert, Tonaufnahme und Produktion konnten nur gelingen, weil viele halfen: Frank Ottmann hatte die Idee zu dieser CD und verfasste die Zusammenstellung der Läuteordnungen im Booklet und das Programm des Konzerts. Pfarrerin Vera Ostermayer organisierte Rahmenbedingungen und Werbung des Glockenkonzerts. Die Stadt Nürnberg, Polizei und Flugsicherung Nürnberg halfen bei der Terminierung des Konzerts und ermöglichten die erforderliche Ruhe, der Lorenzer Mesner Uwe Hofmann brachte die Glocken zum Läuten. Armgard Schöndube und Dr. Werner Mohr nahmen freundlicherweise das Tonstudio bei sich auf. Marco Popp koordinierte Kirche und Tonstudio, gestaltete das Layout des CD-Booklets, die perspektivischen Ansichten der Glockenstühle und verfasste den Text über die Geschichte des Geläuts. Karsten Leykam und Hannes Ostermayer bedienten die Programmtafel vor der Kirche, Turm- und Kirchenführer*innen der Lorenzkirche verteilten die Konzertprogramme. Anton Gedon nahm die Tonaufnahmen vor.

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